Industriekaufleute

Beruf mit Tradition!

Tradition zu haben, heißt nicht, angestaubt zu sein. Im Gegenteil – Tradition geht auch modern, greift aber auf lange und gute Erfahrungen in der Ausbildung zurück. Gelehrt wird, was gebraucht wird! Erstmals 1936 wurde der Beruf des Industriekaufmanns als anerkannter Lehrberuf verzeichnet. Heute gilt eine seit 2002 gültige Ausbildungsordnung mit modernen Ansätzen: verstärkte Kundenorientierung und berufsübergreifende Qualifikationen wie z.B. Wirtschaftsenglisch oder Microsoft Office Anwendungen gehören zum Programm.

Was lerne ich in der Ausbildung?

Kurz gesagt – alle kaufmännischen Aufgaben zu erledigen! Und das macht die Ausbildung bei der AWISTA so interessant. Nach dem Motto: großes Unternehmen – vielfältige Aufgaben – umfangreiche Ausbildung. Denn in unserem Unternehmen gibt es ganz unterschiedliche Funktionsbereiche, z.B. Materialwirtschaft, Vertrieb, Marketing, Kundenbetreuung, Einkauf, Personal- und Rechnungswesen und vieles mehr. Alle diese Bereiche erfordern spezielle Kenntnisse, die an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen vermittelt werden und durch die du in deiner Ausbildung durchgeschleust wirst. Mehr dazu später.

Dein Einsatzgebiet?

Das Einsatzgebiet kann überall im Unternehmen sein. Zuerst im Büro in der Verwaltung, auf den Betriebshöfen, in der Werkstatt oder auf einzelnen Anlagen. In der Ausbildung werden sämtliche Stationen durchlaufen, auch bei der Muttergesellschaft Stadtwerke Düsseldorf AG. Dementsprechend erfolgt eine breit gefächerte Ausbildung, bei der du dich später spezialisieren kannst. Und das ist nicht das Ende. Denn Industriekaufleute haben viele Fortbildungsmöglichkeiten – zum Fachwirt, Betriebswirt oder Bachelor! Eine gute Ausbildung ist somit immer ein Sprungbrett für eine wirtschaftlich erfolgreiche Karriere.

Schon wieder Schule?

Natürlich! Berufsschule ergänzt die Praxis und gehört zur Ausbildung. Sie erfolgt in Blockform in der Städtischen Kaufmännischen Schule II der Stadt Düsseldorf (Max-Weber-Berufskolleg) in Düsseldorf-Bilk. Mitte des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine Zwischenprüfung, am Ende der Ausbildungszeit wird eine Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt.

Lerninhalte in der Berufsschule sind beispielsweise die Planung von Investitions- und Finanzierungsprozessen sowie von Absatz- und Beschaffungsprozessen, personalwirtschaftliche Aufgaben, die Erstellung von Jahresabschlüssen oder markorientierte Geschäftsprozesse und Unternehmensstrategien.

Wie viel Zeit muss ich mitbringen?

Grundsätzlich dauert die Ausbildung 2 ½ Jahre. Sie kann um 6 Monate verkürzt werden, wenn die Leistungen über dem Durchschnitt liegen oder entsprechende persönliche oder fachliche Voraussetzungen vorliegen. In der Ausbildung werden fünf Unternehmensbereiche durchlaufen, eine dreimonatige Praxisphase bei der Stadtwerke Düsseldorf AG ist möglich.

Passe ich zu Euch?

Wir sind auch ein Bisschen anspruchsvoll! Für die Ausbildung zur/m Industriekauffrau/mann suchen wir aufgeweckte Leute, die gut kommunizieren können, analytisch denken und gerne organisieren. Daten und Zahlen sollten dich ebenso interessieren wie Menschen, denn neben Prüfung, Kontrolle und Berechnung stehen kundenorientierte Tätigkeiten im Vordergrund. Voraussetzung für eine Ausbildung bei der AWISTA ist die Fachoberschulreife, Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife.